Zugfahrt zwischen Himmel und Hölle

von Angelo Wehrli

Er schaute aus dem Fenster, trank aus seinem Becher einen kleinen Schluck Kaffee und betrachtete die vorbeirauschende Landschaft.

Grüne Hügellandschaften, saftige Wiesen, Dörfer und blauer Himmel.

Es war noch früh, Nebelschwaden waberten auf den vorüberziehenden Hügeln, dazwischen Sonnenstrahlen, es würde ein schöner Tag werden.

Er war auf dem Weg zum Greenfield-Festival nach Interlaken in der Schweiz.

Wie jedes Jahr.

Diesmal hatten die Veranstalter wieder gute Bands angekündigt. Das Wetter würde mitspielen. Er freute sich auf die entspannte Partystimmung und das kühle Bier.

Gedankenverloren scrollte er durch die Nachrichten auf seinem Smartphone.

Die Bahnreise würde zehn Stunden dauern. Er war darauf eingestellt und hatte genug zu essen, lesen und zum Schreiben dabei.

Kurz vor Kassel hörte er im Bordlautsprecher seinen Namen,“ Herr Meissner, auf dem Weg von Hannover nach Interlaken wird gebeten in Wagen 7, in das Abteil der Zugleitung, zu kommen. Für Herrn Meissner liegt dort eine wichtige Nachricht vor. Meine Damen und Herren, wir erreichen in Kürze Kassel-Wilhelmshöhe. Sie haben folgende Anschlussmöglichkeiten.“

Alle weiteren Ansagen erreichten ihn nicht mehr.

‚Was für eine Nachricht haben die für mich,‘ fragte er sich, erhob sich nervös von seinem Platz und starrte an die Decke auf das Innendisplay des Großraumwagens. Neben Hinweisen auf den nächsten Halt und Anschlussverbindungen, las er seine Wagennummer. Nummer 10.

Meissner bewegte sich unsicheren Schrittes durch den Großraumwagen Richtung Wagen 7.

‚Ist zu Hause etwas passiert? Ein Unfall? Solche Durchsagen machen die doch nur in Ausnahmefällen,‘ ging es ihm durch den Kopf.

Hastig lief er durch halbleere Zugabteile Richtung Wagen 9. Im ersten Wagen stolperte er über Rucksäcke und Wanderstöcke einer schnatternden Reisegruppe Oldies, im nächsten nervte eine junge Frau mit einem Telefonat in unerträglicher Lautstärke, einige Reisende hatten AirPods eingestöpselt oder starrten schweigend auf ihre Notebooks. Gespräche zwischen Fahrgästen waren aus der Mode gekommen. Mit Ausnahme der Oldie Gruppe beschäftigte sich jeder Reisende mit seinem eigenen Kram. Bloß keinen Kontakt zu Mitreisenden. Wozu auch?

Als er Wagen 7 erreichte, suchte er nach dem Abteil der Zugleitung. Aus einem gläsernen Abteil winkten ihm ein älterer Mann und eine junge Frau zu und zeigten auf einen freien Platz am Fenster.

‚Das soll die Zugleitung sein?‘ fragte sich Meissner, ‚die tragen keine Zugbegleiter Uniformen.‘

Er war neugierig und öffnete die Schiebetür.

„Guten Tag, Herr Meissner. Schön, dass sie uns gefunden haben,“ begrüßte ihn die junge Frau.

„Ist was mit meiner Familie?“, fragte er aufgeregt, schaute sich im Abteil um, sah den Mann und die Frau nacheinander fragend an und blieb in der Abteilungstür stehen.

„Nein, nein. Wir wollten sie nicht beunruhigen, Herr Meissner,“ meinte der ältere Mann und hob beschwichtigend beide Hände,“ es ist nichts passiert. Alles gut.“

Genervt taxierte Meissner das Pärchen. Die Frau trug ein schwarzes Kleid, war kräftig gebaut, dunkle Pagenfrisur, rundes kreidebleiches Gesicht, dunkle Augen, ungefähr Anfang dreißig. Kein Lächeln, kein Anzeichen von Empathie. Der Mann war deutlich älter, in Jeans und rotem Hoodie, graue zottelige Frisur, faltiges Gesicht, drahtiger Körperbau und freundliche helle Augen.

„Wir müssen dringend mit ihnen sprechen,“ ergänzte der Mann.

„Worüber denn, ich kenne sie überhaupt nicht. Gehören sie zum Bahnpersonal?“

Beide schauten sich an. Der Mann lachte, die Frau begutachtete Meissner von oben bis unten. Ihr Gesicht hatte etwas von einer Nachtgestalt. Ungeschminkt, bleich, kalt, ohne Leben.

„Nein, nein, die Bahn leistet nur Amtshilfe,“ antwortete sie mit tiefer Stimme.

„Setzen sie sich doch erstmal. Wenn sie weiterhin so auf uns herabschauen, bekomme ich zwischenzeitlich einen steifen Nacken,“ meinte der Mann.

„Wer sind sie überhaupt, wenn sie nicht zur Bahn gehören?“, fragte Meissner ungehalten und setzte sich dem Paar gegenüber.

„Frau Behemoth und ich kommen aus zwei konkurrierenden Organisationen. Wir haben eine Nachricht für sie,“ erklärte der Mann.

Meissner war genervt.

‚Wo bin ich denn hier reingeraten?‘ dachte er,‘ Was sind das für komische Vögel?“ und fragte ungehalten, „Was wollen sie von mir?“

Der Mann schaute ihn eine Weile schweigend an, dann räusperte er sich,“ Herr Meissner, sie werden Mitte nächsten Jahres sterben. Tut mir leid, dass ich ihnen das so drastisch, direkt und für sie unvorbereitet sagen muss. Aber nach unseren Informationen ist das leider so.“

Meissner sprang auf und schimpfte,“ Erst sagen sie, sie wollen mich nicht beunruhigen. Es sei nichts passiert. Und dann kündigen sie meinen nahen Tod an. So, als handle es sich lediglich um eine unschöne, aber notwendige Lappalie. Sind sie noch ganz bei Trost? Wie können sie so etwas behaupten? Haben sie was geraucht oder andere Substanzen genommen, um diesen Unsinn zu behaupten?“

Meissner versuchte aufgebracht die gläserne Schiebetür des Zugabteils zu öffnen, funktionierte aber nicht. Die Abteiltür blieb für ihn verschlossen.

Er glühte vor Wut. ‚Die haben doch nicht alle Tassen im Schrank,‘ dachte er,‘ ich und sterben. Ich hab nichts. Bin gesund, mache Sport, bin klar im Kopf und habe noch viele Verpflichtungen. Meine Frau, meine Tochter, die Vereinsaufgaben. Sterben? Unmöglich! Das geht gar nicht. Passt gerade nicht.‘

„Herr Meissner, setzen Sie sich bitte wieder hin,“ die Frau schaute ihn geschäftsmäßig an und deutete wieder auf den freien Sitzplatz ihr gegenüber. So wie sich das für Meissner anhörte, war das keine Bitte, sondern ein Befehl.

Eine magische Energie zwang ihn, sich wieder zu setzen. Wie ein fremdgesteuerter Roboter setzte er sich wieder hin.

Der Intercity jagte über die Gleise. Der Fahrtwind, die Klimaanlage und die über die Schienen ratternden Radachsen der Waggons waren die einzigen Geräusche, die im Abteil zu hören waren.

„Ich bitte nochmals um Entschuldigung Herr Meissner, aber ich musste kurzfristig ihrem Gehirn Anweisung erteilen, nicht ihren Wünschen zu folgen, sondern unseren,“ mit diesen Worten nahm der Mann wieder neben der Frau Platz.

„Mein Name ist El Elyon von der Jenseits-Security und dies ist meine Kollegin Frau Behemoth vom Unterwelt-Council. Um es mit einfachen Worten zu sagen, ich vertrete den Himmel und meine geschätzte Kollegin die Hölle.“

Meissner sprang erneut auf und schaute das Paar sprachlos mit aufgerissenen Augen an.

„Wo sind die versteckten Kameras und Mikros. Das Ganze ist doch ein abgekartetes Spiel. Steckt mein Bruder Big G. wieder mal dahinter?“

„Beruhigen sie sich, Herr Meissner,“ ergriff Frau Behemoth das Wort. Ihr Reibeisen stimme hatte sie vermutlich mit viel Jim Beam aufgeraut,“ wir verstehen ihr Misstrauen. Aber wir sind tatsächlich hier, um sie angesichts Ihres nahen Ablebens auf ein kleines Problem aufmerksam zu machen.“

„Ableben, Ableben,“ Meissner schaute das Paar ärgerlich an, „sie glauben doch nicht, dass ich ihnen ihre Maskerade abnehme, oder?“

„Welche Beweise sollen wir ihnen liefern,“ schnarrte sie sichtlich genervt.

„Woher wissen sie, dass ich nur noch ein Jahr zu leben habe?“

Sie zeigte ihm mehrere Gesundheitsdokumente auf ihrem Tablett.

„Von unseren Experten wurden wir über ihren Gesundheitszustand auf dem Laufenden gehalten,“ sie sah Meissner mit ernsthaftem Blick an,“ sehen sie mal hier, ihre Herzdiagnose,“ und zeigte ihm das Dokument auf ihrem Tablett, „Herzinfarkt am 29.07.23. Ist doch ein schneller, schmerzloser Tod. Kein langes Leiden, kein Siechtum, kein Stress. Was wollen sie mehr?“

Meissner las aufgeregt den Bericht, betrachtete die MRT-Bilder und überflog die Gesundheitsprognose von Prof. Dr. Barnhard. Sein Resümee lautete ‚Das Patientenherz ist verfettet und droht zu verkalken, keine Überlebenschance über den 29.7.23 hinaus.‘

Meissner schaute nachdenklich aus dem Zugfenster auf die vorbei sausenden Strommasten der ICE-Oberleitung und dachte,‘ Das ist doch alles gefakt. Irrsinn. Wie können die behaupten, dass ich demnächst sterben werde. Und dann auch noch mit einem genauen Datum. Wenn das stimmen sollte, was würde das für mich bedeuten? Wo bin ich hier nur reingeraten?‘

Ängstlich und eingeschüchtert schaute er die ihm gegenüber Sitzenden an.

„Wir verfügen in der Unterwelt über hervorragende Mediziner,“ bemerkte sie, „sie erinnern sich sicherlich noch an den berühmten Prof. Barnhard, der 1967 die erste Herztransplantation erfolgreich durchgeführt hatte. Er hat das Gutachten über sie geschrieben.“

Meissner rührte sich nicht, verdrängte seine Angst und dachte spontan, ‚Warum ist der ausgerechnet in der Hölle gelandet?‘

„Fragen sie uns einfach Dinge aus ihrem Leben, die nur sie wissen können, um ihnen unsere Glaubwürdigkeit zu beweisen,“ versuchte El Elyon Meissner für sich zu gewinnen.

„OK, was war am 21.9.1978?“, fragte Meissner, ohne groß nachzudenken.

„Ihre Graduierungsfeier im Audimax der Fachhochschule in Wilhelmshaven um 10:08 h mit 8 Minuten Verspätung. Wollen sie das Video dazu sehen?“ antwortete EL Elion und zeigte auf seine Digital-Uhr.

Erstaunt sagte Meissner, „Nein danke. Zweiter Test. Wie hieß meine dritte Beziehung?“

„Imke, aus Wiefelstede, vom 08.04.77- 13.5.87. Sie hat sie für einen anderen verlassen. Wollen Sie auch seinen Namen wissen und ein Foto haben?“ antwortete Behemoth gelangweilt.

„Herr Meissner, wir kennen das. Jede Person, mit der wir sprechen müssen, denkt, wir seien durchgeknallte Clowns. So ist es aber nicht,“ versuchte El Elion die Situation zu entspannen.

„Wir sind hier, um vor ihrem bedauerlichen Ableben ein kleines Problem zwischen unseren Behörden mit ihrer Unterstützung zu lösen,“ ergänzte sie.

„OK, OK, sie haben mich mit ihrem Wissen zwar nicht vollständig überzeugt,“ seufzte Meissner,“ meine Zugfahrt dauert noch einige Stunden und daher interessiert mich, was sie dazu bewogen hat, Kontakt zu mir aufzunehmen.“

Meissner hatte den ersten Schock überwunden, grinste, traute den beiden immer noch nicht so richtig über den Weg und wollte jetzt Spaß haben.

„Herr Meissner, ich merke, dass sie uns nicht ernst nehmen,“ sagte El Elion,“ aber egal, wir werden einfach schauen, wohin uns unser Gespräch führen wird.“

Sie nickte,“ Herr Meissner, die Behörde ‚Himmel‘ von Herrn El Elion und ‚Hölle‘, für die ich stehe, sind sich nicht einig geworden, wo ihre Seele nach Ihrem Ableben verbleiben soll.“

„In der Hölle natürlich,“ antwortete Meissner.

EL Elion erhob sich von seinem Platz, betrachtete die am Zugfenster vorbeirauschende Landschaft und sagte, „Na ja, Herr Meissner, darüber herrscht leider keine Einigkeit zwischen Frau Behemoth und mir. Ihr Konto ‚Gutmensch‘ in unserer Behörde weist genauso viele Pluspunkte auf, wie Minuspunkte auf dem Konto ‚Unmensch‘ in der Hölle.“

„Beide Behörden erheben Anspruch auf ihre Seele,“ ergänzte sie mit teuflischem Grinsen.

„Die Hölle reicht mir vollkommen. Da ist wenigstens mehr los als bei ihnen da oben,“ bemerkte Meissner.

„So einfach ist das nicht, Herr Meissner,“ El Elion schaute ihn ernst an,“ dass Himmel-Hölle-Abkommen von 1102 vor Christi Geburt verlangt, immer Klarheit. Bei mehr Minus als Pluspunkten ruft die Hölle und umgekehrt. So verlangt es das Gesetz, und wir müssen uns an das Abkommen halten.“

„Wozu brauchen Sie dann mich, wenn alles seit 1102 vor Christi geregelt ist?“

Frau Behemoth verdrehte genervt ihre Augen und blickte gelangweilt einem im Gang vorbeigehenden hübschen jungen blonden Mann nach.

„Sie haben für Himmel und Hölle jeweils die gleiche Punktzahl. Deshalb sind wir hier,“ wiederholte El Elion den Sachverhalt geduldig.

„Was muss ich für die Hölle tun?“, fragte Meissner lachend. Er hatte den Ernst der Lage immer noch nicht erfasst.

Frau Behemoth zeigte auf Meissner, „Lassen Sie bitte Ihr arrogantes Getue. Verschwenden sie nicht unsere kostbare Zeit.“ Dabei warf sie einen kritischen Blick auf ihre rot lackierten Fingernägel, betrachtete Meissner eine Weile argwöhnisch und bemerkte spitz,“ Leute wie sie, haben bei uns sowieso kaum Überlebenschancen. Am Eingang wartet Charles Manson auf sie. Der macht Hackfleisch aus ihrer Seele, sodass sie nicht mal durch die Tür unseres Etablissements kommen werden.“

„Also gut, was muss ich tun, um an Manson vorbeizukommen?“ wiederholte Meissner seine Frage unbeeindruckt.

„Sie haben noch ein Jahr, um Punkte für den richtigen Weg zu sammeln. Mich würde es freuen, wenn sie zu uns kämen,“ sagte El Elion leise.

„Bitte keine Beeinflussung der Seelen,“ rief Behemoth ihren Kollegen zur Ordnung,“ andererseits würde es mich nicht stören, wenn Herr Meissner bei euch unterkommt. Er passt nicht zu uns.“

Meissner schaute beide an und überlegte laut,“ Wenn ich jetzt nur noch scheiße baue, geht die Punktewaage Richtung Hölle. Was könnte ich machen? Schulden nicht zurückzahlen, Reifen von Autos abstechen, die auf Fahrradwegen parken. Waffen an die Russen liefern,“ er schaute beide an und ergänzte,“ mir fallen bestimmt noch weitere Schweinereien ein.“

Behemoth betrachtete zufrieden ihre roten Fingernägel und bemerkte,“ Um sich für uns zu qualifizieren, hätten sie schon viel früher Unheil anrichten müssen. Das Zeitfenster für die Hölle ist für sie so gut wie geschlossen. Jetzt müssten sie sich schon extreme Verbrechen einfallen lassen. Sonst wird das nichts.“

„Sind meine Helden tatsächliche alle bei Ihnen?“ fragte Meissner, „Lemmy, Bon Scott, Jim Morrison.“

„Das werden wir ihnen nicht beantworten. Betriebsgeheimnis, Sie verstehen das sicherlich. Aber wundern sie sich nicht. Eine der gerade von ihnen genannten Seelen ist bei uns,“ bemerkte El Elion ruhig.

„Also, wenn ich Stand heute in die Hölle wollte, wäre unter Mord, Vergewaltigung und Raub nichts zu machen?“

Behemoth schüttelte den Kopf,“ sie brauchen sich keine großen Hoffnungen zu machen, wegen des Ukraine Konfliktes haben wir gerade Aufnahmestopp. Die Hölle ist randvoll. Es werden nur noch die allerschlimmsten Fälle aufgenommen. Schlächter, Mörder und Vergewaltiger.“

Meissner wusste plötzlich, weshalb die beiden hier waren. Sie wollten einen Deal. Er sollte sich freiwillig für den Himmel entscheiden.

„Nein, das können sie nicht machen,“ Meissner stand auf und wollte das Abteil verlassen. Die Abteiltür ließ sich immer noch nicht öffnen.

„Ihre magischen Kräfte,“ sagte er mehr zu sich selbst und setzte sich wieder hin.

Meissner schaut beide fragend an.

„Wie geht es jetzt weiter?“

„Sie kommen in einem Jahr zu uns,“ nahm El Elion den Faden wieder auf.

„Und wenn ich nicht will?“

„Das hätten sie sich eher überlegen müssen,“ ging Behemoth dazwischen,“ sie sind nicht wie Hitler, Stalin, Trump oder Putin. Ich will ehrlich zu ihnen sein. Für mich sind sie viel zu harmlos und laut Akte allgemein als Weichei und Spinner bekannt. Wenn wir ihre Seele aufnehmen, würden wir unseren guten Ruf ruinieren. Ich müsste damit rechnen, dass Stalin im Himmel Asyl beantragen wird. Das geht nicht.“

„Bei uns ist es auch nicht so schlecht, Herr Meissner,“ ergänzte El Elion,“ gute Musik, nette Menschen, leider keine Glücksspiele, Drogen und Alkohol.“

„Kann ich irgendwo Einspruch einlegen? Gibt es Gerichte?“

„Die Verantwortlichen des Jüngsten Gerichts sitzen vor ihnen. Gegen unser Urteil kann keine Berufung eingelegt werden.“

‚Meinen Abgang hatte ich mir ganz anders vorgestellt,‘ dachte Meissner.

„Sie haben ja noch ein Jahr. Bleiben sie ein guter Mensch,“ verabschiedete sich El Elion. Frau Behemoth schnaubte leise und schüttelte unmerklich ihren Kopf.

Meissner hob seinen Kopf, wollte noch etwas entgegnen und schaute auf zwei leere Sitzplätze.

Wenn Du die Fortsetzung dieser Geschichte lesen möchtest: https://angelowehrli.com/2023/03/14/warten/

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Ich schreibe Kurzgeschichten über Kriminelle, Menschen in extremen Situationen, Rocker und Musikfans. In den Fünfzigern bin ich in einem kleinen Dorf bei Wolfenbüttel geboren, wuchs in Wilhelmshaven auf und studierte dort Betriebswirtschaft. Seit 1978 arbeitete und lebe ich in Hamburg. Hatte 1982 die Hamburger Grünen mitgegründet. Von 1995 bis 2015 war ich Mitinhaber eines großen Hamburger Unternehmens. Bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Über den Studiengang „Kreatives Schreiben“ an der Universität Hamburg hat mich das Schreiben gepackt.

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