Die Uhr

von Angelo Wehrli

Übersetzung aus dem amerikanischen von Esther Zifferblatt

„Hab ich überhaupt Lust zum Schreiben“, dachte er und schob seinen Frühstücksteller mit den Spiegeleierresten ärgerlich zur Seite. „Schreibfehler. Immer wieder meckern sie über meine Schreibfehler.“

Ein dünner Kerl im schwarzen Anzug zwängte sich auf den freien Platz neben ihn und nickte freundlich, „Morning Sir!“.

„Und dann noch die Kritik, dass meine letzte Geschichte an einer Stelle angeblich unlogisch gewesen sei. Ich hätte geschrieben, dass Rocker nicht mit der Polizei reden würden und wenig später redet der Rockerchef doch mit der Kommissarin. Ja, sie hatten ja recht. Das muss ich überarbeiten. Es nervt mich aber trotzdem.“

„Was weiß ich, was im Kopf des Rockerchefs vorging, als er dann doch mit der Polizei redete“, überlegte er ärgerlich, „vielleicht wollte er einfach seinen Beziehungsärger loswerden oder der Krach mit seiner Partnerin nervte ihn so sehr, dass er einfach mit jemanden darüber reden musste. In diesem Moment war es ihm egal, dass er darüber mit einer Polizistin sprach. Eine Frau. Frauen waren für ihn keine Gefahr. Außerdem hatte er bei der Befragung gerade einen Kater vom letzten Saufabend. Da redet man schon mal über Dinge, über die man lieber schweigen sollte.“

Er überlegte, ob er die Autorengruppe verlassen sollte.

„Eigentlich kann ich gar nicht schreiben. Ich bilde mir ein, dass ich gute Texte hinbekomme. Alles Bullshit, wenn ich an die Texte meiner Mitautoren denke. Die können wenigstens gut formulierte Geschichten schreiben. Auch, wenn sie sich teilweise auf Themen und Schreibstile festgelegt haben, die mich manchmal nicht besonders interessierten.“

„Ich sage beim nächsten Treffen, dass ich aufhöre“, brummte er laut vor sich hin, griff nach seinem Kaffeebecher und trank.

Sein Nebenmann, der ‚Man in Black‘ und die Bedienung hinter der Theke schauten ihn erschrocken an.

„Möchten Sie noch Kaffee?“, fragte die Bedienung irritiert und zeigte auf eine silberne Thermoskanne.

„Nein, vielen Dank“, er sah sie an und dachte“, deine eklige schwarze Brühe nennst du Kaffee“?

Angewidert schüttelt er seinen Kopf.

„Das Abwaschwasser trinke ich hier schon seit dreißig Jahren“, flüsterte sein Nebenmann,“ bin aber daran noch nicht gestorben.“ Er trug einen schwarzen Anzug mit weißem Hemd und goldenen Manschettenknöpfen, dazu eine schwarze Krawatte. Vom Alter her so Mitte fünfzig, zurückgekämmte, angegraute Pomadenfrisur, dunkle Haut, breite Nasenflügel, runde stechende dunkle Augen. Vermutlich Indianerblut oder der moderne Begriff, ein ‚Nativ American‘. In dieser Gegend lebten sie immer noch in den ihnen vor zweihundert Jahren zugewiesenen Reservaten.

„Das habe ich gehört, Russel,“ schimpfte die Bedienung, „vergraul mir nicht meine Gäste. Du bist der Einzige, der ständig über meinem Kaffee meckert. Trotzdem bist du jeden Morgen hier.“

Beide saßen in einem Diner auf Rot bezogenen Lederhockern. Vor ihnen auf der niedrigen Theke standen Behälter mit Gewürzen, Ketchup, diversen Saucen und dazu Servietten in kleinen Ständern. Die rötliche Hautfarbe seines Nebenmanns wurde von der schwachen Deckenbeleuchtung noch verstärkt. Hinter der Theke, im Rücken der Bedienung, befand sich die Küche, in der an einem großen Herd die Frühstückswünsche der Gäste in Pfannen und Töpfen zubereitet wurden. Es roch nach Eiergerichten und frischen Pancakes. Ein mexikanisch aussehender Koch in dunkler Kleidung arbeitete gerade an der Bestellung seines Nebenmanns. Im Radio plärrte Mariachi Musik, der Koch hantierte geräuschlos mit Geschirr und Pfannen, Gasflammen leuchteten auf dem Herd. Niemand hatte ihm eine Bestellung mitgeteilt, aber vermutlich wusste er, was sein Nebenmann frühstücken wollte.

Die Bedienung war eine Mitte siebzig Jahre alte Frau, dünn, eingefallenes Gesicht, weiße Bluse, dunkle Schürze. Die Haare ihrer grauen B52-Hochsteckfrisur hatte sie mit einer blauroten Stars and Stripes-Spange gebändigt. Ihren freundlichen, blauen Augen entging nichts. In diesem Diner führte sie Regie.

„Carlos hat dein Frühstück gleich fertig, Russel,“ unterbrach sie die Stille.

„Sie sind wohl häufiger hier“? fragte er.

„Jeden Tag“, antwortete Russel, zog sein Smartphone aus der Tasche und bemerkte mehr zu sich selbst“,halb acht. Meine erste Feier ist um 10:00 Uhr.“

„Wen bringst du heute ins Grab? James Wild, den Klempner?“

Sie stellte Russel sein Frühstück bestehend aus drei Eiern, Sunny-Side, gebratenen Zwiebeln, Bratkartoffeln, geröstetem Toast, gebratenem Speck und Pancakes mit Sirup auf die Theke.

„Ja“, seufzte Russel, streute Salz und Pfeffer über die Eier und begann zu essen.

„War ein guter Mann. Ruhig und anständig. Meine Reparaturaufträge hier im Diner hat er zu jeder Tages- und Nachtzeit fachgerecht und zügig erledigt. War jeden Morgen um sechs hier. Vier Rühreier, viel Speck, spanisches Gemüse und mindestens vier Becher Kaffee.“

„Betsy, bei deiner dünnen Kaffeebrühe ist es kein Wunder, dass er erst jetzt an Herzversagen gestorben ist.“ lachte er laut und schaute ihn Unterstützung heischend an.
Betsy hob ihre rechte Hand und deutete eine Ohrfeigt an,“ nun werde nicht frech, Russel“.
Alle lachten. Carlos, der Koch, schaute fragend durch die Küchenklappe und schüttelte den Kopf.

„Am Ende landen meine Kunden immer bei dir.“

Russel nickte und verschlang genüsslich seinen letzten Pancake.

Die Unterhaltung von Russel und Betsy lenkte ihn von seinem Kummer ab. Er schaute nach draußen auf den Parkplatz und bemerkte den Oldtimer. Chevrolet Suburban SUV-Kombi, mattschwarz, Jahrgang 52, mit Chromleiste geteilte Windschutzscheibe, Heckflügeltüren, chrompoliertes Kühlgitter, Speichenfelgen, weiße Reifenränder und Gardinen an den matt verglasten Seitenfenstern.

„Sie sind hier im Dorf Beerdigungsunternehmer“, fragte er.

Betsy antwortete für Russel: “Ja, er bringt uns alle unter die Erde“.

Russel nickte kauend“, heute habe ich drei Beerdigungen. Die alte Lady auf dem Parkplatz hilft mir dabei“, und deutete auf den schwarzen Chevi.

„Mensch Russel,“ sie legte den rechten Zeigefinger auf ihre blassen Lippen, „heute bringst du ja auch Amy zu Grabe. War erst achtundsiebzig. In der Schule war sie zwei Klassen über mir. Hat mir damals Dale ausgespannt und ihn später geheiratet. Dale war ein Säufer und eine faule Socke. Sie musste damals zusehen, wie sie die drei Kinder satt bekam. Um drei Uhr ist die Feier?“

Russel nickte und trank von dem Getränk, dass sie Kaffee nannte.

„Sie sind nicht von hier“, sprach ihn Russel erneut an.

„Nein, ich komme aus Deutschland“, antwortete er.

Die Bedienung und Russel nickten, „Whow.“

„Ich fahre die Route 66. Bin vor zwei Wochen in Chicago losgefahren.“

„Der Cherokee ist ihrer?“

„Ist ein Mietwagen von Alamo.“

Russel schwieg eine Weile.

„Die Interstate hat die Route 66 ersetzt. Sie werden auf der alten Straße nur drei Meilen durch unser Dorf fahren können und dann geht es auf der Interstate weiter“, meinte Russel.

„Ich weiß. Bei St. Louis und Oklahoma City war es auch schon so. Ich kenne das. An manchen Stellen musste ich mehrere Kilometer zurückfahren, weil es nicht mehr weiter ging.“

„Ich hatte vorhin mitbekommen, dass sie sagten, sie wollten aufhören. Meinten sie damit ihre Route 66-Tour? Haben sie von ihrem schlechten Zustand genug?“

Die Bedienung legte ihm die Rechnung hin. „17,29 Dollar“, und bemerkte, „die Route war früher mal eine gute Straße. Das County hat sie verkommen lassen. Typen wie Sie kommen hierher und was finden sie? Eine runtergekommene Piste, die in unserem Dorf lediglich drei Meilen lang ist. Ich erinnere mich, dass früher der gesamte Durchgangsverkehr über diese Straße führte. Es gab fast so viel Verkehr, wie auf der heutigen Interstate.“

Russel winkte ab: „Hören Sie nicht auf Betsy. Sie übertreibt. Auf der Interstate ist heutzutage mehr Verkehr als damals auf der guten alten Route 66. Nochmal zurück zu meiner Frage. Sie haben sie noch nicht beantwortet.“

„OK, das hatte nichts mit meiner Route 66 -Tour zu tun.“

Er ärgerte sich erneut über seine Autorengruppe.

„Womit dann? Sie machen mich neugierig“, bemerkte Russel. Russel war an ihn herangerückt, er konnte sein Deo riechen.

“In unser Dorf kommen nicht so oft Fremde. Und schon gar nicht aus Deutschland. Mein Onkel Bruce ist 1944 über Hamburg mit seinem Mustang Jagdflugzeug von euch abgeschossen worden. Sie haben ihn in Hamburg begraben. Ich wollte da ‚mal hin und nachsehen, ob sein Grab von euch vernünftig gepflegt wird“.

„Sie haben ihn bestimmt auf dem Friedhof in Ohlsdorf beigesetzt. Da gibt es ein Massengrab für die abgeschossenen alliierten Piloten.“

„Mein Onkel Bruce in einem Massengrab?“

„Was meinen Sie, wie viele Menschen damals bei euren Bombenangriffen getötet worden sind? 34.000 Menschen innerhalb von zehn Tagen. Zivilisten!“

Betsy schaute beide mit ernstem Gesicht an.

„Hört auf damit, sofort“, schimpfte sie,“ das war alles vor unserer Zeit. Wie hieß dieser damalige Putin nochmal?“

„Hitler?“ sagte er.

„Ja genau! Das war doch der Obernazi, nicht wahr? Wie dieser Putin.“

Russel räusperte sich und schaute auf sein Smartphone, „Ich muss gleich los.“ und legte fünfzehn Dollar auf die Theke.

„Ich sagte vorhin, dass ich mit dem Schreiben aufhören will,“ und beantwortete damit die Frage von Russel.

Russel stutzte kurz und nickte unmerklich.

„Ich schreibe Kurzgeschichten und tausche die Texte in einer Autorengruppe aus. Dort werden sie diskutiert und bewertet.“

„Was schreiben Sie denn so?“ mischte sich Betsy ein.

„Schräge Geschichten, Erlebnisse und Kurzkrimis.“

„Das ist doch super. Würde gerne mal was von Ihnen lesen,“ meinte Russel.

„Sie können im Netz auf meinen Blog gehen. Da finden Sie meine Texte.“

„Aber warum wollen Sie aufhören? Wenn Sie einen Blog und dazu auch Leser haben.“

„Weil ich nicht schreiben kann.“

„Sagt wer?“

„Meine Autorenkolleginnen! Sie sagen es nicht direkt, aber ich spüre, dass ich für sie ein Exot bin, der zwar geduldet wird, von dem aber unausgesprochen alle wissen, dass er nicht schreiben kann.“

„Wieso?“

„Meine Geschichten sind für sie nicht interessant. Deshalb bleibt als Kritikpunkt nur die Rechtschreibung.“

Russel dachte nach und fragte:“ Wie sehen Sie das?“

Er wand sich und suchte nach einer Antwort.

“Ich habe doch schon gesagt ‚Ich höre auf’.“

Russel schaute erneut auf sein Smartphone. „Mensch, ich muss jetzt los, wenn ich mit James in der Kirche nicht rechtzeitig auftauche, nageln mich seine Angehörigen an den Altar.“

Russel stand auf.

Er legte eine 20 Dollarnote auf den Tisch und folgte Russel.

Betsy bedankte sich und wünschte ihm eine gute Weiterfahrt.

„Die Leiche ist draußen im Wagen?“ fragte er.

„Hätte ich sie in dem Diner mitschleppen sollen? James frühstückt jetzt in der Hölle.“ In Richtung Betsy rief er,“ bis Morgen!“

„Ich komme nachher zum Friedhof,“ antwortete sie.

Die Männer gingen auf den Parkplatz zum Leichenwagen. Hinter den roten Sitzbezügen konnte er den weißen Sarg von James sehen.

„Wollen Sie mit? Eine Dorfbeerdigung ansehen? Wir können ihr Problem unterwegs weiter besprechen,“ er öffnete die Wagentüren und machte eine einladende Handbewegung,

„Was meinen Sie? Sind Sie davon überzeugt, dass Sie einigermaßen gute Texte schreiben können?“

Er überlegte nicht lange, stieg auf der Beifahrerseite ein und antwortete, „Schreiben macht mir Spaß. Die Textkritik der Autorengruppe kenne ich schon in- und auswendig. Sie frustriert mich meistens. Die Rückmeldungen meiner Blog-Leserinnen und Leser machen mir mehr Freude.“

„Also, mein Freund, dann ist doch klar, dass Sie weiterschreiben werden.“

Er startete den Chevi, der Sechszylindermotor röhrte, legte den Gang ein und fuhr vom Parkplatz.

„Auf zur Party!“

Er schaute Russel gequält an und meinte, „das neueste Schreibthema unserer Autorengruppe heißt ‚Die Uhr‘. Mir fällt dazu, ehrlich gesagt, nichts ein.“

„Wer gibt das Thema vor?“

„Das geht in der Gruppe reihum. Jeder ist mal mit einem Themenvorschlag dran. Diesmal hat Jürgen das Thema vorgegeben.“

„Und alle schreiben dazu einen Text?“

„Ja. Manchmal wird das Thema kreativ abgewandelt. Britta regt sich jedes Mal darüber auf, weil sie möchte, dass wir uns genau an die Vorgabe halten.“

„Wieviel seid ihr?“

„Sechs.“

„‘Die Uhr‘?“ überlegte Russel nachdenklich, bog auf die Route 66 ab, heutzutage nur noch eine abgetakelte Landstraße, drückte die Lenkradschaltung in den vierten Gang und fuhr Richtung Presbyterial Church zum ‚Curches Blvd.‘.

„Früher stand auf unserem Marktplatz an der Route 66 eine große elektrische Uhr, die in der Leuchtreklame des ‚El Dor Motels‘ integriert war. Mit römischen Ziffern. Als das Motel geschlossen wurde, wurde sie abgebaut.“

„In Hamburg, meiner Heimatstadt, gab es früher an jedem öffentlichen Platz eine Uhr. Plätze, Bahnhöfe, belebte Straßen. Sind nach und nach verschwunden.“

„So wie die Menschen, die ich unter die Erde bringe“, ergänzte Russel seinen Gedanken.

„Wer trägt noch Armbanduhren?“, dachte er laut,“ die alten Marken Omega, Breitling, Alpina oder Todor. Kein Mensch. Jeder hat jetzt eine Uhren-App auf dem Mobiltelefon. Ich hatte mal eine Tissot von meiner Frau geschenkt bekommen. Ein elegantes Stück. Teuer. Schwarzes Lederarmband, das weiße Ziffernblatt mit silberner zahlloser Strichfolge für die Stunden und kaum erkennbar noch kleinere Striche für die Sekunden, wunderschöne elegante Zeiger, ein kleiner für Stunden und ein großer für Minuten, darüber ein winziger Sekundenzeiger, der die beiden großen Zeiger wie eine kleine Feder überragte und der Clou eine Datumszahl, die um 24 Uhr unmerklich das nächste Datum anzeigte. Unter dem 6er-Strich stand rechts und links dezent nur mit Lupe lesbar SWISS MADE. Das Markenzeichen TISSOT in großen Buchstaben unter der Strichfolge 12 mit Angabe der Firmengründung 1853. Das Aufzugsrädchen lag immer geschmeidig zwischen Daumen und Zeigefinger. Die Uhr war leicht, man spürte sie überhaupt nicht, wenn man das Lederarmband morgens an den linken Arm fest machte“.

„Ja Armbanduhren, Taschenuhren, klobige Küchenuhren, Stubenuhren, Kuckucksuhren alles verschwunden. Im wahrsten Sinne zu Grabe getragen“, sagte Russel mehr zu sich selbst, „nur der gute alte Wecker hat alle Veränderungen überlebt. Auf ihn ist immer Verlass, vorausgesetzt, dass man das Gerät abends richtig einstellt. Technische Entwicklung sind am klassischen Wecker nicht vorbeigegangen, statt ihn abends aufzuziehen, gibt es mittlerweile Batterien und den Funkkontakt zur Atomuhr in Braunschweig. Da können digitale Uhren mit ihren bescheuerten Alarmsignalen und Rüttel Funktionen nicht mithalten.“

„Apropos Wecker“, sagte Russel mit Blick auf die vor der Kirche wartende Trauergemeinde, „James Witwe ist bestimmt sauer, weil ich zu spät komme. Wir haben zwar über ‚Die Uhr‘ als solche gesprochen, aber auf die von ihr uns angezeigte Zeit leider nicht geachtet. Shit!“

Russel parkte seinen Chevi direkt vor dem Kircheneingang. Er und der im Sarg befindliche James Wild wurden von den Angehörigen, mehrheitlich in dunkler Trauerkleidung, schon ungeduldig erwartet. Man merkte es an ihren genervten Gesichtern und unauffälligen Blicken auf die Displays ihrer Smartphones.

Russel stieg aus. Sofort kam ihm eine ältere korpulente Frau in einem schwarzen schulterfreien Kleid entgegen und schimpfte leise“, Russel, wir hatten verabredet, dass du um halb zehn hier bist“. Sie schaute auf ihre goldene Armbanduhr. „Jetzt ist er schon viertel nach zehn. Alle warten schon. Das ist peinlich. Du glaubst wohl, weil du der einzige ‚Undertaker‘ im Dorf bist, kann du es dir erlauben, meinen James zu spät zu seiner Beerdigung zu bringen? James liebte Pünktlichkeit. Ich werde von deiner Rechnung mindestens 100 Dollar abziehen.“

Russel nickte ergeben und öffnete die Hecktüren seines Chevis.

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Angelos.blog

Ich schreibe Kurzgeschichten über Kriminelle, Menschen in extremen Situationen, Rocker und Musikfans. In den Fünfzigern bin ich in einem kleinen Dorf bei Wolfenbüttel geboren, wuchs in Wilhelmshaven auf und studierte dort Betriebswirtschaft. Seit 1978 arbeitete und lebe ich in Hamburg. Hatte 1982 die Hamburger Grünen mitgegründet. Von 1995 bis 2015 war ich Mitinhaber eines großen Hamburger Unternehmens. Bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Über den Studiengang „Kreatives Schreiben“ an der Universität Hamburg hat mich das Schreiben gepackt.

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